Die RainbowHikers waren wandern:
Sachsen (GR) – PL – Łęknica – Von Weißwasser über Fürst-Pückler-Park nach Bad MuskauDie Tour war am 3. August 2025
Wanderleiter: Heiner Majewski
Der Link zur Tour bei
Komoot.Wanderstrecke: etwa 17,5 Kilometer
Teilnehmer inkl. WL: 15
*******
Heute folgen Heiner vier Wanderinnen und zehn Wanderer auf einer Tour von den RainbowHikers (
https://www.rainbowhikers.de) nach Bad Muskau.
Wir starten unsere Tour gegen 9.45 Uhr am Bahnhof Weißwasser (Oberlausitz) (RB65), der heute eine einzige Baustelle ist. Dafür waren die Züge heute erstaunlicherweise pünktlich.
Zunächst geht es vorbei am Rathaus und an den ehemaligen Telux Werken, vormals Oberlausitzer Glaswerke Schweig & Co. von 1899. Hier befindet sich heute ein soziokulturelles Zentrum.
Gleich dahinter geht es in den Wald. Wir überqueren noch die ehemalige Bahnstrecke von Weißwasser nach Sommerfeld (Lubsko) und erreichen kurz darauf den Braunsteich, der im 15. Jahrhundert durch Flutung des Rotwassergrabens entstand, um Wasser für die Keulahütte zu sammeln. Wir folgen dem Westufer des Sees. An einer schönen Stelle mit Bank holt Reni eine Flasche Zickengold und Becher heraus, und wir stoßen nachträglich auf ihren Geburtstag an. Und dann wandern wir weiter, vorbei am Waldhaus, einer Ausflugsgaststätte vom Anfang des 20. Jahrhunderts.
Durch das Gebiet ehemaliger Tagebaue erreichen wir den Seerosenteich, der voller weißer Blüten ist. Dann geht es steil bergauf und wir folgen dem Drachenbergweg. An der höchsten Stelle mit zwei Bänken machen wir eine Pause. Und dann wandern wir bergab. Am Ende erwartet uns ein Schweinezaun. Das Tor lässt sich aber öffnen und wir können passieren.
Und wir kommen nach Keula. Seit dem 15. Jahrhundert wird hier produziert, und immer noch ist es der größte Arbeitgeber der Region. Eigentlich wollte ich den Mitwanderern den Barbaraturm der Hütte zeigen, aber ein hoher Holzzaun und viele Bäume verhindern das. und weiter geht es nach Krauschwitz zum ehemaligen Bahnhof der Bahnstrecke nach Sommerfeld.
Wir folgen ein Stück der Bahn und laufen dann in Richtung Friedensmühle. Das Gelände der ehemaligen Mühle ist aber nicht zugänglich, nach der Brücke über die Legnitzka verhindert ein Zaun den Durchgang. Also machen wir einen Umweg durch Muskau-Glashütte.
Über die ehemalige Brücke der Weißwasser-Sommerfeld-Bahn überqueren wir die Lausitzer Neiße und sind in Polen. Drei junge polnische Soldaten begrüßen uns. Vorbei an Łęknica und dem Polenmarkt gelangen wir in den polnischen Teil des Fürst-Pückler-Parks; etwa zwei Drittel des Parks liegen heute in Polen. Wir steigen hoch in die Berge, entdecken das Pücklerdenkmal (am 30. Oktober 2025 jährt sich der Geburtstag von Hermann Ludwig Heinrich von Pückler-Muskau zum 240. Mal), die Hermannseiche und den ehemaligen Milchkeller. Und es geht wieder abwärts zur Englischen Brücke von 1822 über die Neiße, die uns wieder zurück nach Deutschland bringt.
Nun sind wir im kleineren Teil des Parks, sehen die Hermannsneiße, die riesige Strauchkastanie und natürlich das schöne rote Schloß Muskau. Eigentlich sollte es eine Einkehr im Café Vorwerg neben dem Schloss geben, aber das Café war voll.
Wir beschließen, in der Stadt ein Lokal aufzusuchen, und finden am Grenzübergang einen Italiener. Hier lassen wir es uns eine Weile gutgehen.
Anschließend machen wir noch ein paar Höhenmeter. Durch die Neustädter Berggasse geht es steil hinauf bis auf 145 Meter auf dem Milka-Berg. Leider sind hier die Abgänge zugewuchert und nicht mehr zu finden, so dass wir wieder durch die Neustädter Berggasse in die Stadt zurückkehren. Auf der Steinmetzstraße und der Görlitzer Straße erreichen wir das Hermannsbad und nebenan die Endstation der Waldeisenbahn, die wir gegen 17.45 Uhr erreichen. Die Schmalspurbahn (600 Millimeter Spurweite, 1995 neu eröffnet), heute unter Dampf, fährt uns gegen 18.20 Uhr zurück nach Weißwasser.
Das war heute eine besonders lustige Tour. Ob das an dem Zickengold lag ... niemand weiß das. Jedenfalls waren die vier Mädels zu allem Unfug bereit. Auch das Wetter war heute wanderfreundlich, trocken und mit um die 20 Grad nicht zu warm. Oft schien sogar die Sonne.
Hier noch ein paar Aufzeichnungen der Mitwanderer:
Achim:
https://www.komoot.com/de-de/tour/2460125787
Manfred:
https://www.komoot.com/de-de/tour/2460204587
Sisa:
https://www.komoot.com/de-de/tour/2459899518
Reni:
https://www.komoot.com/de-de/tour/2460217747 (leider privat)
Cornell:
